"Keine Windkraft im Kordeler Wald"

Interessengemeinschaft

Trierischer Volksfreund (13.06.2016): „Neuer Protest gegen Windräder – Interessengemeinschaft kritisiert Pläne für Rotoren im Kyllwald bei Kordel“

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5 Kommentare

  1. Helma Diewald

    20. Juni 2016 at 20:17

    Willkommen im Club der „Radikalen Extremisten gegen Windkraft“

    So dürfen neuerdings windkraftkritische Menschen im Landtag Rhl-Pf.
    bezeichnet werden, ohne dass hier ein Ordnungsruf erfolgt!?!
    http://www.wiesbadener-kurier.de/politik/rheinland-pfalz/gruene-windkraftgegner-extremisten_16391806.htm
    Dass sollte aber niemanden davon abhalten, sich seines eigenen
    Verstandes zu bedienen.
    Die Bürger lassen sich die Abzocke nicht mehr ohne Murren gefallen und
    immer weniger Menschen glauben den falschen Energiewendepropheten.
    Die Menschen erkennen, dass die Energiewende mit Windkraft ohne
    Speichermöglichkeiten nicht gelingen kann.
    http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article156139912/Viele-Windraeder-wenig-Effekt.html
    Die Hilflosigkeit „grünverblendeter“ Politiker äußert sich dann in
    solchen verbalen Entgleisungen, wie hier bei dem energiepolitischem
    Sprecher der Grünen H. Bernhard Braun;-)
    Gerade deshalb hat es mich persönlich sehr gefreut, dass die Grünen bei der letzten Landtagswahl abgestraft wurden.
    So darf man friedliche und kritische Bürger nicht diffamieren!

    Ich kämpfe schon seit Jahren in Trierweiler gegen den ungezügelten
    Ausbau der Windkraft ohne Rücksicht auf Mensch, Natur und Landschaft.
    Die Überprüfung auf Umweltverträglichkeit (UVP) ist Aufgabe der Genehmigungsbehörde. Diese wird m.M.n nicht gesetzeskonform durchgeführt.
    Ein Windpark der nur 530 m von einem reinen Wohngebiet entfernt ist und auch zu keiner anderen umliegenden Ortschaft den 1000 m Mindestabstand einhält, kann nicht umweltverträglich sein!
    Dass der Kreis nur einige Monate nach der Errichtung der genehmigten WKA dann sogar schriftlich feststellt, dass durch die Erweiterung des Windparks (Repowering) das Landschaftsbild gravierend beeinträchtigt wird, sagt genug über die Qualität dieser UVP aus!

    Sie werden Ihre eigenen Erfahrungen mit den Behörden machen und dabei
    auch sehr viel lernen.
    Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg, viel Mut und Ausdauer.
    Mit freundlichen Grüßen
    Helma Diewald

  2. Norbert Faßbender

    18. Juni 2016 at 21:04

    Es gibt ja schon reichlich Argumente gegen den Aufbau der WEA. Ein weiteres Argument ist möglicherweise der zu erwartende Ertrag der Anlagen. Die Eifel Energie Gesellschaft gab in der Bürgerversammlung an, dass die Windräder bei einer Windgeschwindigkeit von 3 bis 12 m/s betrieben werden können.
    Unter „http://www.windenergie-im-binnenland.de/powercurve-info.php“ ist eine charakteristische Leistungskurve einer WEA zu finden. Ich unterstelle mal, dass sich die Daten der verschiedenen Hersteller nur wenig unterscheiden, die physikalischen Vorausetzungen sind ja immer gleich. Bei einer mittleren Windgeschwindigkeit von 6 m/s ist der Ertrag demnach noch nicht einmal 20% der Maximalleistung. Kann man da von wirtschaftlich sprechen? Generell gilt: Eine Verdoppelung der Windgeschwindigkeit bedeutet eine Verachtfachung der Leistung – natürlich nur bis zur Nennleistung.

  3. Christian Zoepfchen

    14. Juni 2016 at 12:52

    Es geht wohl weniger um die Aussage „Windkraft ist toll, aber nur woanders“, sondern mehr um die Frage nach wirklich geeigneten Standorten, und wie es mit dem fokussierten Standort in Kordel aussieht.

    Tatsache ist nun einmal, dass der Betrieb solcher Anlagen in Waldgebieten, die nicht stark forstwirtschaftlich genutzt sind und die, wie hier, zudem noch räumlich in einem Wassereinzugsgebiet stehen, in der Abwägung zu dem Nutzen des Betriebs von drei Windkraftenergieanlagen, die zudem noch nicht einmal optimal betrieben werden können, aus Sicht vieler abzulehnen ist. Und das, wie ich finde, mit gutem Grund.

    Daneben spielt hier noch eine Rolle, dass eine Siedlung gerade einmal ca. 500 Meter von den Anlagen entfernt wäre, und der Geräuschpegel nicht unerheblich ist.

    Ich denke der Fokus der Interessengemeinschaft liegt auf dieser Waldfläche und nicht auf der allgemeinen Diskussion über den Nutzen und die Risiken von erneuerbaren Energien. Hier gibt es in der Tat noch einiges zu klären.

  4. Im Artikel steht, dass sie eigentlich für Windkraft sind. Interessant wäre mal zu wissen, warum das so ist. Die BI,s sollten aufzeigen, warum Windkraft derzeit noch keine Alternative ist zu den konventionellen Kraftwerken.

    Mit dem Signal, Windkraft ist Toll, aber nur woanders wird niemand mehr überzeugt.

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