"Keine Windkraft im Kordeler Wald"

Interessengemeinschaft

Autor: admin (Seite 1 von 2)

Verzockt mit Windrädern – Millionenverlust statt Millionengewinn

Der Wind, der Wind, kein himmlisches Kind – der Landkreis Donnersberg hat fett in Windräder investiert, um damit Geld zu verdienen. Daraus wird wohl nichts. Schuld ist der Wind. Und die Wahrscheinlichkeitsrechnung….

…. Berechnungen zufolge für 2015 bis heute, liegt man für diesen Zeitraum rund 16 Prozent unter den Erwartungen. Gehe es in den nächsten Jahren so weiter, dann könne das bis zum Ende der Laufzeit bedeuten, „dass wir statt eines Gewinns von 2,8 Millionen Euro einen Verlust in dieser Größenordnung realisieren“. Die Ursache ist mit wenigen Worten beschrieben: „Der Wind weht nicht so wie prognostiziert“….

…. Heute ist man auch in der Kreisverwaltung Kirchheimbolanden schlauer. „Wenn wir gewusst hätten, dass der Wind in den vergangenen drei Jahren nicht so weht, wie das prognostiziert war, würde man die Entscheidung vermutlich so nicht mehr treffen“, sagt Graf. Ein Ausweg aus der Misere ist trotz dieser Einsicht nicht in Sicht. Der Landkreis denkt über einen Verkauf nach. Doch wer will Windräder haben, die sich nicht drehen?

Ganzer Bericht und Video des SWR vom 22.09.2017 hier

Anmerkung : In unserem Fragekatalog zur damals geplanten Fläche in Kordel, der leider nie beantwortet wurde, richtete sich auch eine Frage in Richtung Windatlas Rheinland Pfalz. Sie lautete:

Im Windaltas Rheinland Pfalz (4,5)  liegen bei 140m ü. Grund in über 93% der Prüffläche 3 Windgeschwindigkeiten von 5,6 bis 6,2 m/s vor. Der Umweltbericht (6)  spricht jedoch von 6 – 6,4 m/s. Woher kommt diese Differenz und sind 0,3 bis 0,5 m/s, die dem Waldgebiet und der Topographie zum Opfer fallen (4,7)  , in diesen Werten eingerechnet?

Quellenangaben zur Fragestellung:
(4) Windatlas Rheinland-Pfalz – Energie, die einleuchtet, Juli 2013, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz,   Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz
(5) Teilfortschreibung des LEP IV-Erneuerbare Energien, Januar 2014, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz,   Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz
(6) Gesamträumige Fortschreibung des FNP der Verbandsgemeinde Trier-Land  – Themenbereich Windenergie, Umweltbericht  Teil 2 der Begründung , S.11. Februar 2016,
Architekt Karlheinz Fischer +BHM Planungsgesellschaft mbH i.G. Trier.
(7) Teilfortschreibung des LEP IV-Erneuerbare Energien, S.29f,Januar 2014, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz,   Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz

Hohe WK Planungskosten – VG Südeifel beschäftigt seit Jahren eine Anwaltskanzlei für Planung.

„…Die Planungskosten von 850 000 Euro sollten hinterfragt werden. Diese horrende Summe wäre deutlich geringer, wenn sich die VG an den Vorgaben der neuen Landesregierung orientiert hätte. Stattdessen wurde die Konfrontation gesucht und auf eine Übergangsregelung spekuliert. Überdies beschäftigt die VG seit Jahren eine Anwaltskanzlei für die WKA-Planung. Andere Verbandsgemeinden begnügen sich mit ihrer eigenen Rechtsabteilung. Der beauftragte Anwalt ist nicht nur auf den Ratssitzungen dabei, sondern auch überall im Land. Wo Bürgermeister Petry vorspricht, da ist sein kostspieliger Schattenmann nicht weit….“

— Ganzer Bericht hier klicken —    Quelle: Trierischer Volksfreund vom 11.08.2017

Anmerkung : Aus den Artikeln des Trierischen Volksfreunds ist zu erfahren, dass auch die VG Trier – Land in Sachen Windkraft scheinbar von derselben Kanzlei beraten wurde/wird.:  

Im TV Artikel „Pläne für neue Windkraftflächen in der Südeifel stehen„, war zu lesen: „.…Es gibt keine Verpflichtung, den Plan auszusetzen oder die gesamte Planung jetzt auf null zu fahren“, sagt Rechtsanwalt Paul Henseler, der die VG bei der Teilfortschreibung des Flächennutzungsplans berät…. “  (Ganzer Bericht hier klicken) Quelle: Trierischer Volksfreund vom 08.09.2017

Im TV Artikel  „Der Wasserschutz bremst die Windkraft aus: Gebiete in Zemmer und Kordel fallen weg„, war zu lesen „….Wohl auch deshalb, weil Rechtsanwalt Paul Henseler versucht hat, die Ausgangslage zu erklären. Henseler berät die Verbandsgemeinde ins Sachen Windkraft juristisch.…“
(Ganzer Bericht hier klicken)  Quelle: Trierischer Volksfreund vom 15.07.2016

Gusenburger Rat weist Bürgerbegehren zu geplanten Windrädern zurück

….Der Rat votierte einstimmig (eine Enthaltung) dafür, das Begehren als unzulässig abzuweisen. . !Reaktion Agnes Weiß erklärt am Dienstag im Namen der AG: „Für uns ist das letzte Wort nicht gesprochen.“ Der Rat habe die Chance verpasst, seine Entscheidung durch ein Bürgervotum „neu zu legitimieren“. Die von Hendler kritisierten Punkte habe man alle bei der Verwaltung „explizit angesprochen“, die aber damals „keinerlei Bedenken“ geäußert habe. Weil niemand die Verträge mit dem Investor kenne, blieben Zweifel an der Höhe der angeblichen Einnahmen und finanziellen Folgen einer Vertragsauflösung….

— Ganzer Bericht hier klicken —

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 25.07.2017

Gusenburg stimmt über Windräder ab

Die Steuererhöhungsdrohung scheint unmittelbar mit den Bürgerbegehren zur Windkraft verbunden zu sein :

… Der Gusenburger Ortsbürgermeister Josef Barthen sagt dem TV, dass die Nutzung „dieses demokratischen Instruments zu akzeptieren ist“. Allerdings sei es auch die Aufgabe der Gemeindevertreter, auf mögliche Folgen „für den Bürger und Steuerzahler“ hinzuweisen. Die Gemeinde sei „vertraglich gebunden“. Müsse sie von den Verträgen zurücktreten, könnten die Investoren Entschädigungen fordern. Zudem sei die Gemeinde bereits von der Aufsichtsbehörde zu Steuererhöhungen verpflichtet worden…….

— Hier geht es zum Bericht —

Quelle:  Saarbrückener Zeitung vom 10. Juli 2017

 

Nach Absage für Windkraftpläne in der VG Trier-Land – Verbandsgemeinderat will Widerspruch einlegen

Zitat (Artikel Trierischer Volksfreund 03.07.2017):  “ Müller kommt zum Schluss, dass die Reaktion aus der VG Trier-Land die Tatsache verdecke, „dass die von der Verwaltung vorgelegten Unterlagen weder vollständig noch genehmigungsfähig waren, dies der VG Trier-Land hinreichend bekannt war und daher eine Ablehnung der Windkraftplanung in die Verantwortung der VG Trier-Land fällt.“

Zum Nachlesen des ganzen Volksfreundartikels vom 03.07.2017 hier klicken !

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Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Nach-Absage-fuer-Windkraftplaene-in-der-VG-Trier-Land-Verbandsgemeinderat-will-Widerspruch-einlegen;art8128,4667833, Zugriff: 03.07.2017 / 10:15 Uhr .

 

Gesamte Windkraftplanung der VG Trier Land abgelehnt !!!

Artikel im Trierischen Volksfreund vom 20.06.2017:

Kreis sagt Nein zu den Plänen für neue Rotoren

Trier baut keine Windkraftanlagen an Kordeler Grenze !

06.02.2017  : Aus dem Trierer Stadtrat (Für Link klicken):

….. Mit der Festlegung auf die Gebiete Wetterborn (45,5 Hektar) und Herresthal Südwest (19,4 Hektar) soll zugleich das gesamte übrige Stadtgebiet von Windrädern freigehalten werden…….

……Am besten schnitt bei diesem Test der Standort Zoonenberg im Ehranger Forst ab, der jedoch wegen der aufwändigen Erschließung und des Vorkommens geschützter Tierarten nicht in Frage kommt…….

Quelle: https://www.trier.de/umwelt-verkehr/broker.jsp?uMen=35b70644-b3c8-6e31-ac03-00753d761716&uCon=5310b830-b231-a51d-c175-8f1a348b027a&uTem=63f7089a-29fc-6c31-e777-d8b132ead2aa

 

 

Windkraftpläne der VG Schweich vom Kreis ausgebremst + + + Trier Land hat Antrag noch nicht gestellt !

Trierischer Volksfreund  06.02.2017 :

….“ Die Kreisverwaltung hat den Antrag der Verbandsgemeinde (VG) Schweich auf Genehmigung des Flächennutzungsplans Windkraft abgelehnt“….
……“Die Verbandsgemeinden Ruwer und Trier-Land haben bisher noch keine Zielabweichung nach Paragraf 10 Landesplanungsgesetz beantragt und auch keinen Antrag auf Genehmigung des Flächennutzungsplans (FNP) Windkraft beim Kreis gestellt.“…..

Quelle: Trierischer Volksfreund  06.02.2017

Weitere Nachfrage zur Rolle des Biotopenkomplexes im Planungsgebiet Zemmer

Die Beantwortung des Fragekatalogs zum Planungsgebiet Zemmer gab Anlass zur weiteren Nachfrage bzgl. dem Umgang Biotopenkomplex im dortigen Planungsgebiet. Wurde der Biotopenkomplex im Umweltbericht unzureichend berücksichtigt ?

Hier der gesamte Schriftverkehr zu Planungsgebiet Zemmer :

Rückfragen bzgl. dem Biotopenkomplex an die VG Trier – Land 20.01.2017

Antwort der VG Trier – Land auf den Fragekatalog  17.01.2017

Anfrage an VG Trier – Land mit Fragenkatalog 13.01.2017

 

Trierweiler und Zemmer sagt Nein zur Windkraft

In Zemmer haben die Bürger mehrheitlich entschieden, dass die Ortsgemeinde keine Flächen für Windräder zur Verfügung stellen darf.

Volksfreundbericht vom 17.01.2017

 

Trierweiler : Sind die Gesetzesänderungen rückwirkend und damit die Abstandsregelung von 1000m zum Wohngebiet relevant ? Möchte man die neuen Regelungen zum Schutz der Bürger im Flächennutzungsnutzungsplan nicht berücksichtigen ?

Volksfreundbericht vom 20.01.2017

 

 

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